Traumrasse gefunden

Vor ein paar Jahren wollte ich herausfinden, welche Rasse zu mir passt oder besser gesagt: Zu welcher Hunderasse passe ich?
Nach dem Studieren vieler  Rassebeschreibungen stieß ich auf das italienische Windspiel, das mir optisch sehr gut gefiel. Nach einigen Recherchen über diese Rasse, musste ich leider feststellen, dass sie doch nicht 100%ig zu mir passte. Aber nun wusste ich, wonach ich suchen musste. Sehr bald fand ich meine heutige Traumrasse: den englischen Whippet.
Ich hatte mich sofort verliebt: Ein Hund, der sensibel, sanft, zart, anhänglich und immer freundlich ist. Ein Hund, anmuthig und filigran, der in seinen Bewegungen an Eleganz kaum übertroffen werden kann. Ein Hund, der weder einen unangenehmen Hundegeruch besitzt, noch Haare im ganzen Haus verteilt oder mit seinem Schleim Spuren an sämtlichen Klamotten hinterlässt. Ein Hund, der Regen und Kälte genauso wenig schätzt wie ich. Ein Hund, der im Haus ruhig, gemütlich und verschmust ist und mit dem man draußen jede Menge Spaß und Action haben kann. Ein Hund, der kaum bellt und schon gar nicht kläffen würde. Ein Hund, der die perfekte Größe hat, um ihn noch problemlos führen zu können und trotzdem noch ein “richtiger” Hund ist. Ein Hund, der gesundheitlich robust ist und keine Rassekrankheiten besitzt, der nie auf fragwürdige Schönheitsideale hin gezüchtet wurde, sondern nur auf seine Leistung.
Mein Fazit: Die perfekte Hunderasse!
Nur von Photos fasziniert, machte ich mich auf die Suche nach dem richtigen Züchter, der sich auf Ausstellungen und nicht auf Rennen spezialisiert hat. Ich besuchte einige Züchter und stieß dann in der Nähe von Frankfurt auf “Whipcat Whippets”, dessen Hunde genauso waren, wie ich es mir vorgestellt hatte. Von der Schönheit überwältigt, stand mein Entschluss fest, dass sobald wie möglich ein Whippet-Welpe ins Haus kommen muss. Im Sommer 2009 konnte ich zum ersten Mal drei Wochen als Kennel help bei Whipcat arbeiten und mir ein Bild von der Zuchtstätte und dem Wesen der Hunde machen. Meine Liebe wurde dadurch nur noch gefestigt und am 30. Januar 2010 durfte ich endlich meinen ersten eigenen Whippet-Welpen in den Armen halten.

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